Mittwoch, 12.6.2013 - Ein Tag im Hostel

Ja, auch das gibt es... Der Husten hat mich fest im Griff und ich hatte keinen Bock auf gar nix. Da heute auch nix von Bedeutung anstand ausser einem Ausflug den wir auch morgen machen koennen, habe ich mich entschieden den Tag hier zu bleiben, maximal mal ne kleine Runde um den Block zu drehen um an die frische Luft zu kommen. Wobei frische Luft hier eigentlich nicht der richtige Ausdruck ist, bei dem Verkehr und den Abgasen... Dann doch lieber im Hostel mit Blick auf den Pool (ja, den haben wir tatsaechlich !!) und dem Maler beim Streichen der Holzbohlen zusehen. Frische Farbe riecht auch gut... Das Circus Hostel an sich ist ein absoluter Glueckstreffer. Nicht so familiaer wir in Rosario, nicht ganz so billig, aber klasse Zimmer und guter Service. Man ist ja auch im Urlaub ! Paola von der Rezeption hat meistens den Spaetdienst, mit ihr haben wir am meisten zu tun und nach fast 10 Tagen kennt sie sogar auswendig unsere Zimmernummer und greift ohne zu schauen ins Regal. Einfach herrlich.

Stephan machte sich auf die Suche nach einer Post um die Postkarten endlich los zu werden und das fehlende Quilmes-Trikot zu kaufen. In der Zeit hab ich es mir dann mit dem Farbgeruch in der Lobby gemuetlich gemacht und das Mundstuhl-Buch von meiner Schwester gelesen (danke nochmal !!). Irgendwann trudelte Stephan dann wieder ein, ohne Postkarten, aber auch ohne Trikot, dafuer aber mit der Waesche von unserem Chinesen. Alles war wieder dabei, kein Socken fehlte, perfekt !

Abends ging es dann NICHT zu Don Ernesto, da hatte ich keinen Appetit, sondern zu einem kleinen Burger 2 Strassen weiter. Nix wildes, vor allem war der Chef vom Typ Hemd-offen-bis-zum-Bauchnabel leicht unfreundlich. Auf dem Rueckweg zum Hostel wurde noch eine Chori auf die Hand mitgenommen beim Freddy und das abendliche Pokalspiel Arsenal-Independiente gabs am TV. Das Spiel war in Catamarca, also fuer uns uninteressant, wie im Uebrigen alle Pokalspiele auf neutralen Plaetzen stattfinden, ziemlich daemliche Regel. Es wird noch nicht mal ein Spielort in der Mitte gesucht, sondern 2 Vereine aus Buenos Aires muessen mehrere Stunden in die Botanik fahren um so ein Spiel auszutragen, sinnlos... Der Rest wurde im Hostel geschaut, wobei der Herr Ringel mal wieder klassisch ein Fettnaepfchen umschifft hat. Fast haette es Laestereien gegeben ueber einen Ami im Hostel der in Deutschland stationiert war und recht gut deutsch sprach... Ausserdem hab ich hier nach 10 Tagen im Hostel einen Billardtisch entdeckt, der dort auch schon die ganze Zeit rumstand...



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